
Die eigene Motivation nachhaltig zu handeln ist schwierig zu beschreiben. Ich denke zu einem grossen Teil ist dies anerzogen. Bei uns war schon früh in der Familie der Recycling Gedanke sehr ausgeprägt. Ich bin damit aufgewachsen jedes Alustückchen in die Alusammlung, das Papier in die Papiersammlung, den Karton in die Kartonsammlung und die Bioabfälle auf den Komposthaufen zu bringen. Dies ist natürlich nur ein Teil der Nachhaltigkeit.
Als weiteres versuche ich das Auto nur zu nutzen, wenn dies nötig ist (siehe älterer Post). Auch zu Hause haben wir, zugegeben, dies nur wegen unserem neuen Mitbewohner, einige Sparlampen montiert. Ich habe mir angewöhnt den Fernseher ganz auszuschalten und nicht auf Standby stehen zu lassen. Wenn ich in die Ferien fahre ziehe ich alle Stecker aus der Steckdose, die nicht dringend gebraucht werden. Diesen Winter habe ich mir abgewöhnt bei offenem Fenster zu schlafen und nur vor dem schlafen gehen zu lüften. Somit heize ich nicht nach draussen. Als weiteres läuft bei uns der Geschirrspüler beispielsweise nur in der Nacht und nicht zu Spitzenzeiten, wenn sowieso schon die ganze Schweiz Strom braucht.
Manchmal denke ich aber, dass ich als einzelner Mensch nicht viel ausrichten kann. Da gibt es riesige Firmen, die die Luft verpesten und dann einfach eine Busse bezahlen und somit ist für sie die Sache gegessen. Daneben wurde aber der Film von Al Gore zum Klimawandel in allen Kinos weltweit gesendet. Er hat auf eindrückliche und einfache Weise erklärt, wie es möglich ist, die Umwelt zu schützen. Mich hat dieser Film fasziniert und ich denke er hat mich auch ein wenig sensibilisiert für dieses Thema. Aber meiner Meinung nach wurde dieser Film von zu wenigen Personen gesehen. Oder er wurde als Unterhaltung angesehen und die Informationen nach einer Woche wieder vergessen. Vielleicht ist die Wahrheit auch einfach zu unbequem.
Nicole Leuch LG04B



