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Donnerstag, 7. Juni 2007

Fernsehkonsum - Inhalte die konsumiert werden --> Analyse der Bedürfnisse und Handlungsbedingungen

Analyse der Bedürfnisse:

- Unterhaltung / Langeweile vertreiben / Beschäftigung / Ablenkung
- Informationssucht, nichts verpassen wollen
- Informationen gezielt einholen (Tagesschau, Meteo, best. ausgewählte (Dok-)Sendungen)
- Identifikation mit fiktiven Figuren, Flucht aus der Realität (eigenes Verdrängen, falsche Wahrheiten) und/oder Lifestyle erhalten (IN-sein, lässig sein, zu den Peers gehören) durch (Sucht) Serien schauen
- Babysitting / Kinder ruhig stellen

- Wahlkämpfe und Werbung haben polarisierende Funktion
- sozial positiv, zusammen in einer Gemeinschaft einen Film schauen

Analyse der Handlungsbedingungen:

Für alle oben genannten Bedürfnisse trifft Folgendes zu:
Die unglaublich grosse Menge an Sendnungen, die ausgestrahlt werden und deren Vielfältigkeit ermöglichen es, alle Bedürfnisse abzudecken.

Dienstag, 5. Juni 2007

Umsetzungskonzept für die Mittelstufe

Ideensammlung zum Thema Fernsehkonsum

* Auf den Fernseher verzichten über einen abgemachten Zeitraum > protokollieren
* Welche Schritte braucht es bis eine Sendung so ist, wie wir sie im Fernseher sehen?
* Lieblingssendung in Gruppenarbeit präsentieren
> z.B. mit Kriterienraster untersuchen lassen
* Welche Bedeutung hat der Fernseher in der Familie?
* Ist das Fernsehen cool? > soziale Aspekte
* Suchtverhalten
* Werbung
* Zeitlicher Rahmen > Wann wird geschaut und wie lange?
* Entstehung des Fernsehers
* Wie funktioniert ein Fernseher?
* Strom thematisieren

Dimensionen zum Fernsehkonsum (Kriterienraster)

* Enthält die Sendung Gewaltszenen?
* Welchen Unterhaltungswert hat die Sendung?
* Wie sieht der realistische Bezug aus?
* Wie verhält es sich mit der Wahrheit in der Sendung oder ist es Fantasie?
* Wie viel Zeit pro Woche sitze ich vor dem Fernseher und wann?
* Welche Informationen erhalte ich aus der Sendung?
* Welche Vorgaben geben die Eltern?

Konkrete Unterrichtsinhalte

Welche Auswirkung hat die Informationsflut auf die Gesellschaft exemplarisch am Thema Fernsehen?

1. Erarbeitung der Basis
Fernsehschauen ist in! Welche Inhalte mache sie so sehenswert?

2. Im Gespräch vertiefte Auseinandersetzung zu den Inhalten mit NE- Schwerpunkt

3. Festhalten der Erkenntnisse und Verhaltensänderung

Wichtigste übergeordnete Ziele

Die Schülerinnen und Schüler können unter Bedingungen von Unsicherheit, Widerspruch und unvollständigem Wissen begründete Entscheidungen, die den Anforderungen einer NE genügen, treffen.

Die Schüler und Schülerinnen können persönliche, gemeinsame und delegierte Kontrollbereiche in Bezug auf NE realistisch einschätzen und sind bereit, diese zu nutzen.

Die Schülerinnen und Schüler sind in der Lae, sich im Bereich NE zielgerichtet zu informieren und die Informationen für die Entscheidung im Sinne NE effizient einzusetzen.

Die Schüler und Schülerinnen sind in der Lage, Entscheidungen hinsichtlich NE gemeinsam mit anderen auszuhandeln.

Handlungs- und Reflexionsorientierung

- Abmachung auf Verzicht des Fernsehkonsums
- Lernjournal: aufschreiben der Erfahrungen
- Klassenkonferenz: Austausch über Erfahrungen und Erkenntnissen

Entdeckendes Lernen

- Ein Sachverhalt in einer Lieblingssendung aufgenommen
- Thesen zum Inhalt aufgestellt
- Selbstständige Überprüfung der Richtigkeit mit Hilfe des Kriterienrasters
- Präsentation einzelner Erkenntnisse
- Sicherung der Erkenntnisse

Vernetztes Lernen

- Welche Akteure sind an einem Fernsehprogramm beteiligt?
- Welchen Einfluss hat unsere Entscheidung in einem späteren Zeitpunkt?

Montag, 4. Juni 2007

Reflexionen zum Tauschtag

Im folgenden unsere Überlegungen zum Tauschtag:

1. Da wir eine grosse Gruppe mit sechs Personen sind, haben wir ganz unterschiedliche Erfahrungen bei der Auswahl der Gegenstände gemacht. Eine Person fand die Auswahl erdenklich einfach, da sie über längere Zeit bestimmte Gegenstände gesammelt hat, und dies mittlerweile aufgab. Auch der bevorstehende Umzug erleichterte die Auswahl der Gegenstände. Andere hingegen fanden die Auswahl der Gegenstände nicht so einfach. Zum Beispiel weil man sowieso nicht viel behält und die Sachen ohne besonderen Anlass weitergibt, um jemanden eine Freude zu machen.

2. Ist der Gegenstand noch ganz? Werde ich die Gegenstände jemals wieder gebrauchen? Kann jemand anders den Gegenstand noch gebrauchen? Ist der Gegenstand nützlich? Das Gewicht wurde berücksichtigt, ob es handlich ist und nicht schwer zu tragen ist, da die meisten mit dem Zug zur PHR kommen.

3. WIR SIND FRÖHLICH!! Darum fiel es uns überhaupt nicht schwer, von den Gegenständen Abschied zu nehmen. Wir waren uns einig, dass wir uns leichten Herzens von den Gegenständen trennen konnten.

4. 3........ 2......... 1........... MEINS!

5. Schadenfreude und Erleichterung

6. Es wurde darauf geschaut, ob die Gegenstände zu der bereits bestehenden Wohnungseinrichtungen passen oder zum jeweiligen Lebensstil. Aber auch die Überlegung, ob man mit dem Gegenstand jemandem zu Hause eine Freude machen kann spielte eine Rolle. Es wurden Sachen verschenkt und in der Gruppe haben wir uns zum Teil auch gegenseitig beraten, was wohl zu wem passen würde.
Wer nichts mitgenommen hat, wollte sich von den materiellen Dingen lösen und hat sich mit einem Schmunzeln das Sammelsurium angesehen, welches sich angesammelt hat.

7. Wir favorisieren eher die Variante eines Tausch-Flohmarktes, wo ohne Geld wirklich getauscht werden kann. Die eigene Ware sollte angepriesen und möglichst weggegeben werden. Das würde sich wohl auch positiv auf die Auswahl der Gegenstände auswirken, da heute zum Teil echter Schrott dabei war. Die Überlegung, welchen Wert die Gegenstände für einen selbst oder die anderen haben könnte, käme hier wohl eher zum Zug. Wenn die Dinge verkauft würden, könnten die Kinder gleich auch noch den Gegenwert erfahren. Dies müsste jedoch mit einer externen Kundschaft stattfinden und der Erlös des Flohmarktes muss einer gemeinnützigen oder schulischen Institution zu gute kommen.

Mittwoch, 30. Mai 2007

Ich lasse die Zeit stehen bleiben


Ein ganz schönes Fleckchen durfte ich kennen lernen. Noch nie war ich an diesem Ort. Soll ein See sein. Hab aber kein Wasser gesehen. Interessant, denn es ist doch wunderschön. Im Sommer nur Sumpf, im Winter könne man darauf Schlittschuhlaufen. Ein wunderschönes Naturschutzgebiet. Ich befinde mich wie in einem Tal, in der Mitte diese wunderschöne Vielfalt an Pflanzen, die ich nicht zu benennen weiss, rundherum erstrecken sich Wälder in die Höhe. Ein so schönes Stück Natur, ganz in der Nähe einer Stadt. Doch daran kann ich nicht denken, solange ich mich in der Natur aufhalte. Ich habe das Gefühl, die Zeit sei stehen geblieben, die Sonne verschwindet langsam hinter den Hügeln, trotzdem ist es aber noch genügend warm. Jetzt kommen wir an einem Bauernhof vorbei, der Geschmack der sich hier verbreitet… Ja, die Natur kann man auch riechen! Einmal rund um den See und bewusst auf den Geschmack achten! Ich fühle mich sehr mit der Natur verbunden, ja irgendwie sogar zu ihr hingezogen. Nicht immer kenne ich dieses Gefühl, aber an diesem Ort, ja hier könnte für mich die Zeit stehen bleiben. Obwohl ich mich hier so erfüllt fühle, wird mir bewusst, was für ein kleiner Teil ich dieser grossen Erde bin. Wie viele Naturschönheiten könnten auf der ganzen Erde noch besucht werden. Aber ich habe nicht dass Gefühl, dass ich weit reisen möchte um diese zu sehen. Ich fühle mich genug erfüllt von der Schönheit dieser Natur, möchte am liebsten einfach hier bleiben.
Ganz vergessen habe ich, dass niemand meiner Familie weiss wo ich bin. Brauchen sie zu wissen wo ich bin? Könnte ich wichtige Informationen verpassen? Ich habe mein Handy nicht dabei. – Ach was, ich warte auf Informationen, die sollen mich hier nicht einholen. Ich schalte bewusst ab, nehme mich für eine Weile aus der hektischen Alltagswelt heraus. – Wieder zurück ein kurzer Blick auf mein Handy, nein, mich hat niemand gesucht, niemand wollte mir Informationen weitergeben…

Cathrine Steinlin LGB04

Dienstag, 29. Mai 2007

Nachtleben

Dunkelheit. Ruhe. Kühler Wind. Über mir leuchtet der Sternenhimmel in der unendlichen Schwärze des Alls. Es sieht so aus, als ob es nie mehr heller Tag werden könnte, so endgültig scheint die Nacht.

Ich liebe die Nacht! Alles sieht fremd und anders aus, aber trotzdem irgendwie vertraut und immer wieder neu. Ich sehe die Welt anders in der Nacht. Dinge erscheinen wie verändert im fahlen Licht der Sterne. Ich geniesse die Ruhe und lasse meine Gedanken schweifen. Diese kehren zurück zu den vielen anderen Nachterlebnissen. Seit meiner Jugend mag ich es sehr, mich in der Nacht im Freien aufzuhalten. Durch die Pfadi hatte ich dazu immer genügend Gelegenheit und diese Anlässe sind mir heute noch sehr präsent. Es waren vorwiegend Erlebnisse in der Natur, die mir in Erinnerung geblieben sind. Sei es in den Bergen des Jura, am See oder im Wald, die ungewöhnlichen Umstände in der Dunkelheit der Nacht hinterliessen immer einen bleibenden Eindruck.

Mir gefällt die Stille während der Nacht. Ich spaziere zu einem Aussichtspunkt und setze mich hin. Mein Blick schweift in der Ferne, wo einige Lichter zu sehen sind. Je länger ich hier sitze, desto mehr merke ich, dass die Ruhe nicht absolut ist. Von überall her kommen leise Geräusche, die zeitweise näher zu kommen scheinen und sich dann wieder entfernen. Während dieser Zeit dreht sich der Sternenhimmel immer weiter, die Sternenbilder verschwinden am Horizont, andere tauchen auf. Es wird merklich kühler, der Sonnenaufgang muss bevorstehen. Bald beginnen die ersten Vögel zu zwitschern, sie künden den neuen Tag an. Die Sternenbilder verblassen und im Westen wird der dunkle Himmel langsam heller. Die Schwärze der Nacht weicht einem imponierenden Naturschauspiel, das sich jeden Morgen aufs Neue ereignet. Die Sonne geht auf, die Natur erwacht langsam zu neuem Leben. Ich stehe auf und gehe nach Hause. Es ist früher Morgen, 5 Uhr 15. Ich leide an Insomnia.The image “http://www.pfadfinder.org/bayern/oearbeit/sternenhimmel.jpg” cannot be displayed, because it contains errors.

Agenda 21 - Den Kindern gehört die Welt!

Mir gefällt an diesem Artikel vor allem der Ansatz, dass die Kinder im Mittelpunkt des Unterrichts und auch der nachhaltigen Entwicklung stehen sollten. Zwar wird uns jeden Tag gesagt, wie wichtig die Kinder für unsere Zukunft und für die Menscheit im ganzen sind. Doch allzu oft werden die Kinder nicht dementsprechend geschätzt oder gefördert und ihr Potential liegt völlig brach. In wie vielen Klassenzimmern setzt sich die Lehrperson gekonnt in den Mittelpunkt und die Kinder sind nur noch Statisten im Schauspiel Schule? Leider viel zu häufig!
Ein sehr erstrebenswertes Ideal ist für mich auch die von Herz angesprochene gelebte Humanität. Das ist etwas, was in unserer Wohlstandsgesellschaft immer mehr an Bedeutung zu verlieren scheint. Es wird nicht mehr der Mensch an und für sich geschätzt und beachtet, sondern es wird in Statistiken von Kaufkraft, Geburtenrate oder Ausbildungsstand gesprochen. Der eigentliche Mensch mit seinem ganzen Wesen, seinen Stärken und Schwächen wird anonymisiert und somit austauschbar. Die Person ist gesichtslos und verschwindet aus dem Bewusstsein der Gesellschaft. Diese Werthaltung kann bereits in den Unterricht an der Unterstufe einfliessen, wo die Kinder spielerisch auf eine echte humanitäre Haltung vorbereitet werden. Das wird in meinem zukünftigen Unterricht bestimmt eine massgebliche Rolle spielen. Ein weiterer Grund für die Wichtigkeit dieses Aspekts stellt die humanitäre Tradition unserers Landes dar, die nicht nur gegen aussen gezeigt werden soll, sondern auch im Innern gelebt werden muss.
Allgemein können die Themen der Agenda 21 sehr vielfältig im Unterricht an der Primarschule umgesetzt werden. Es bieten sich hier nicht nur die augenfälligen Themen aus dem M&U- Unterricht an, sondern auch fächerübergreifende Handlungsmöglichkeiten.

In Verbindung zu unserem Gruppenblogthema Informationgesellschaft sehe ich insofern Handlungsbedarf, dass die Kindern und Jugendlichen über das Thema informiert werden müssen, um anschliessend selbst entscheiden zu können, wo sie Handlungsmöglichkeiten sehen. Diese Informationspflicht, nicht nur der Schulen, sondern der ganzen Gesellschaft an und für sich, ist für mich eine Bedingung, wie die zukünftigen Generationen die Punkte der Agenda 21 möglichst nachhaltig und zunkunftorientiert realisieren können.